Inklusionsdidaktische Lehrbausteine
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Mathematik

Zahlreiche Studierende beginnen und beenden ihre universitäre Ausbildung mit der motivierten Vorstellung, als Lehrkraft einen gemeinsamen Unterricht für alle Kinder zu gestalten und dabei trotzdem jedem Schüler und jeder Schülerin die jeweils optimalen Lernchancen zu ermöglichen. Doch wie kann in der Praxis ein Unterricht aussehen, der den individuellen Lernstand eines jeden Kindes berücksichtigt? Wie können verschiedene Kinder gemeinsam mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern lernen und dabei individuell gefördert und gefordert werden?

Auf Grundlage dieser Überlegungen ist im Teilprojekt zur Mathematikdidaktik ein Seminar entstanden, welches anhand ausgewählter Themen der Arithmetik Ansätze einer Unterrichtsgestaltung mit sehr heterogenen Lerngruppen behandelte.

Bei der Gestaltung einer Seminarsitzung orientierten sich die Studierenden dabei an einer mathematikdidaktischen Leitfrage zur Thematik, die im Mittelpunkt der Überlegungen stehen sollte. Fallbeispiele, teils fiktiv, teils real, sollten dabei den Ausgangspunkt des weiteren Vorgehens darstellen und zu der Auseinandersetzung mit dem Thema anregen. Um praktische Umsetzungsmöglichkeiten im Schulalltag überhaupt eruieren zu können, wiederholten die Referierenden mit ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen relevantes Hintergrundwissen zum jeweiligen Themenbereich. Das Fallbeispiel wurde vor diesem Hintergrund analysiert und mögliche Implikationen für die Unterrichtsgestaltung abgeleitet, um eine Antwort auf die Leitfrage zu finden. Eine Reflexion der Referierenden selbst und der übrigen Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer schloss die Sitzung ab.

Die folgenden Inhalte wurden für das Seminar aufbereitet. Für exemplarische Inhalte finden Sie Materialien und Ergebnisse der Seminarsitzung, die als Anregung und zur Weiterarbeit genutzt werden können:


  • Die Entwicklung und Förderung des kardinalen Zahlverständnisses.
Warum bildet das kardinale Zahlverständnis die wichtige Grundlage dafür, spätere mathematische Inhalte sicher zu erlernen?

  • Worauf kann ich zählen? Die Entwicklung und Förderung des Zählens.
Warum bildet die Kompetenz zu zählen die wichtige Grundlage dafür, spätere mathematische Inhalte sicher zu erlernen?

 


  • Spiele im Mathematikunterricht
Sind nicht immer die gleichen Kinder die Verlierer?

 


  • Diagnose und Förderung
Auf welche Weise lässt sich der Lernstand eines Kindes im Unterrichtsalltag feststellen und was mache ich, wenn ich ihn kenne?


  • Schülerfehler und Fördermaßnahmen bei Addition und Subtraktion im Zahlenraum bis 100
Warum ist es so entscheidend, die „Denke“ eines Kindes zu verstehen?


  • Individuelles und gemeinsames Lernen: Halbschriftliche Rechenstrategien bei Addition und Subtraktion in Mathekonferenzen
Überfordern viele Strategien die Kinder?


  • Aufgaben variieren im inklusiven Unterricht: Tauschaufgaben der Multiplikation
Wie gestalte ich eine Aufgabe für alle Kinder?


  • Erschließen eines Zahlenraumes: Zahlraumerweiterung bis 1000
Diesen Zahlenraum kann ein Kind, das Schwierigkeiten in Mathematik hat, doch gar nicht erfassen?


  • Natürliche Differenzierung durch Lernumgebungen: Zahlenwinkel
Können wirklich alle Kinder etwas lernen?


  • Inklusive Mathematikstunde mit hörgeschädigten Schülerinnen und Schülern im Gisela-Gymnasium