Inklusionsdidaktische Lehrbausteine
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Inklusive Momente

Ulrich Heimlich: Mein Weg zu den inklusiven Momenten

Bei einem Schulbesuch mit mehreren Kolleginnen und Kollegen in einer Grundschule habe ich vor einiger Zeit im Unterricht eine Situation erlebt, für die mir der Begriff „inklusiver Moment“ eingefallen ist. Ich hatte zunächst das Gefühl, dass ich hier einen Begriff geprägt habe, der sich selbst erklärt und unmittelbar verstanden werden kann. Sobald wir jedoch angefangen hatten, uns zu fragen, was diesen inklusiven Moment denn eigentlich ausmacht, bemerkten wir, dass uns das selbst überhaupt nicht klar war. Offenbar beinhaltet der Begriff „inklusive Momente“ ein Grundverständnis von Inklusion, das miteinander geteilt werden kann, ohne dass es auch gleich ausformuliert werden könnte.

Es hat einige Zeit gedauert, bis ich den Begriff „inklusiver Moment“ genauer beschreiben konnte. Dazu habe ich mir Protokolle von Schulbesuchen noch einmal angeschaut, versucht meine Erfahrungen aus der Beobachtung von inklusivem Unterricht und aus Gesprächen mit Lehrkräften in inklusiven Schulen, mit Schulleitungen, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler noch einmal in Erinnerung zu rufen. Der Begriff „Inklusiver Moment“ ist also im Grunde aus der praktischen Erfahrung in inklusiven Schulen hervorgegangen.

Deshalb steht auch hier noch einmal die Frage am Anfang:

Was ist ein inklusiver Moment?

Erste Antworten auf diese Frage liefern Ihnen zum einen der Film „Inklusive Momente planen - erkennen – aufgreifen“ samt Storyboard, zum anderen die Basisinformation „Inklusive Momente“ inklusive Mobile. Vertiefend können Sie darüber hinaus den Beitrag „Inklusive Momente im Bildungsprozess“ aus der Pädagogischen Rundschau (02/2017) studieren.

Inklusive Momente planen - erkennen - aufgreifen



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