Inklusionsdidaktische Lehrbausteine
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Exemplarische Umsetzung am Inhalt Obst und Gemüse (2. Jgst.)

Diese Zugangsweise geht von konkreten Inhalten des Lehrplans Plus Grundschule aus. Als Lehrkraft, die Unterricht in inklusiven Settings planen und durchführen soll, steht am Anfang meist ein bestimmtes Thema und bestimmte Kompetenzerwartungen, die die Schülerinnen und Schüler durch den Unterricht erwerben sollen.

Die Umsetzung von Unterricht in inklusiven Settings vollzieht sich in einem Dreischritt:

  1. Analyse der didaktischen Umsetzungsmöglichkeiten eines Unterrichtsgegenstandes: der Inhalt wird aus dem Blickwinkel der Fachperspektiven aufgeschlossen (did. Planung).
  2. Die weitergehende Analyse konzentriert sich auf die Frage der Entwicklungsbereiche: welche sensomotorischen, kommunikativen, emotionalen, sozialen und kognitiven Entwicklungsmöglichkeiten bietet der Unterrichtsinhalt?
  3. Im dritten Schritt werden die fachlichen und entwicklungsorientierten Anregungen für die jeweilige Lerngruppe bzw. das jeweilige Kind sinnvoll ausgewählt.

Die Umsetzung des Planungsmodells „Inklusionsdidaktische Netze“ generiert eine Vielfalt an Ideen. Jede einzelne Lehrkraft kann im dritten Schritt die für die Klasse und einzelne Kinder passenden Aspekte und Entwicklungsmöglichkeiten auswählen. Dadurch entsteht für jede Klasse, bzw. für jedes Kind, ein neues, individuelles Netz.

1.Schritt: Fachperspektiven des Sachunterrichts

Inklusionsdidaktische Netze

2. Schritt: Entwicklungsbereiche werden hinzugefügt

Inklusionsdidaktische Netze

3. Schritt: Auswählen von Lernmöglichkeiten

Inklusionsdidaktische Netze